«Anlegen ist kein Casino. Es ist Handwerk.»

Daniel Rösch, Leiter Investment Center, über seinen Weg von der ersten Lektion an der Börse zum verantwortungsvollen Handwerk der Vermögensverwaltung und das Vertrauen als Basis jeder Beratung. Aufgezeichnet von Nik Thomi.

Meine ersten Gehversuche an der Börse waren eine eher wackelige Angelegenheit.
Während meiner Ausbildung fehlte mir das Kapital für Aktien, also setzte ich auf Optionsscheine und hoffte auf schnellen Erfolg.
Der grosse Gewinn blieb zwar aus – dafür gewann ich eine viel wichtigere Erkenntnis: Nachhaltiges Anlegen braucht Wissen, Geduld und Respekt vor dem Risiko. Die Faszination für die Finanzmärkte hat mich seither nie mehr losgelassen.

Von Langenthal über Zürich nach Bern

Aufgewachsen bin ich in der Region Langenthal, wo ich auch meine Banklehre absolviert habe. Danach folgten 10 Jahre in der Vermögensverwaltung einer Grossbank in Zürich. Irgendwann wurde mir jedoch klar, dass ich näher an den Menschen arbeiten möchte – zuhören, beraten und Verantwortung übernehmen.
Es folgten weitere berufliche Stationen in Solothurn in der Betreuung Institutioneller Kunden sowie als Business Analyst und Projektleiter für Anlageprojekte in einem Banken-Netzwerk.

Heute kommt bei der DC Bank vieles davon zusammen: Ich verantworte die Vermögensverwaltung, unterstütze unsere Kundenberaterinnen und Kundenberater in Anlagegesprächen, arbeite in der Anlagekommission und führe ein Team. Nach 35 Jahren in der Bankenwelt fühlt sich diese Stelle an wie der Ort, auf den ich hingearbeitet habe, ohne es gewusst zu haben.

«Diversifizieren ist der beste Finanztipp, den ich kenne. Nicht alles auf das gleiche Pferd setzen, sondern breit über verschiedene Anlagen, Klassen und Märkte.»

Das grösste Missverständnis beim Anlegen

Viele Menschen verbinden Anlegen noch immer mit Glücksspiel. Dieses Missverständnis begegnet mir häufig – dabei entscheidet im Casino der Zufall. Beim Anlegen lassen sich Risiken erkennen, einschätzen und gezielt steuern. Wer langfristig und breit diversifiziert investiert, in Unternehmen mit soliden Produkten, nachvollziehbarem Geschäftsmodell und seriösem Management, schafft eine tragfähige Grundlage für nachhaltigen Erfolg. Diversifikation bleibt für mich dabei der wichtigste Finanztipp überhaupt.

Was mich in jeder Beratung antreibt, ist die Verantwortung. Wenn jemand ein Leben lang gespart hat und dieses Vermögen in unsere Hände legt, ist das keine abstrakte Aufgabe. Ich nehme mir die Zeit, wirklich zu verstehen, wie viel Risiko eine Kundin oder ein Kunde tragen kann und will, und entwickle darauf aufbauend eine passende Anlagelösung.

«Wenn jemand zu mir kommt, der sein ganzes Leben gespart hat, geht es nicht um eine abstrakte Aufgabe, sondern um einen Menschen. Diese Verantwortung nehme ich sehr ernst.»

Chancen erkennen, gerade im Wandel

Mit grossem Interesse verfolge ich die grossen Themen unserer Zeit. Rund um künstliche Intelligenz investieren Technologiekonzerne derzeit Milliarden in Rechenzentren und Infrastruktur. Ob sich das für alle auszahlt, bleibt offen. Spannend ist für mich oft der Blick auf die Unternehmen im Hintergrund – jene, die ein unverzichtbares Teil im grossen Ganzen liefern. Wie die Schaufelverkäufer beim Goldrausch. ASML ist dafür ein gutes Beispiel. Ein Unternehmen, das an einem entscheidenden Punkt der globalen Chip-Produktion kaum wegzudenken ist. Solche Zusammenhänge zu erkennen und daraus Anlageideen abzuleiten, fasziniert mich bis heute.

Ebenso wichtig ist für mich die Frage, was mit einer Investition unterstützt wird. Nachhaltigkeitskriterien sind deshalb kein Nebenthema. Gleichzeitig bin ich realistisch: Die Welt ist komplex, und absolute Kompromisslosigkeit lässt oft wenig Spielraum.
Es geht um bewusstes Abwägen und Verantwortung – nicht um einfache Antworten oder Perfektion.

Berge, Familie und die Kunst loszulassen

Den Ausgleich zur schnelllebigen Börsenwelt finde ich in den Bergen. Trailrunning und Berglauf helfen mir, den Kopf freizubekommen. Ein Achillessehnenriss hat mich vor rund zwei Jahren zwar ausgebremst, aber ich bin wieder auf dem Weg zurück. Der Jungfrau-Marathon ist für mich seit Jahren ein Fixpunkt in meinem Trainingskalender.

Ich lebe mit meiner Familie in Riedholz bei Solothurn, bin verheiratet und Vater von zwei Töchtern im Teenageralter. Von ihnen wird mir oft ein Spiegel vorgehalten, was manchmal unbequem, aber stets wertvoll ist.

Warum DC Bank

Zur DC Bank passe ich, weil ich an das glaube, was wir hier leben: Vertrauen entsteht im direkten Gespräch. Eine Bank ist mehr als ein Dienstleister. Jemand, der anruft oder am Schalter steht, begegnet einem Menschen, der zuhört und das Anliegen ernst nimmt. Das klingt selbstverständlich, ist es heute aber nicht mehr. Und genau deshalb bin ich hier.

«In meiner Arbeit bei der DC Bank kann ich alles anwenden, was ich in 35 Jahren gelernt habe. Das fühlt sich an wie ankommen.»

Daniel Rösch

Steckbrief – Ihr Ansprechpartner

Picture of Daniel Rösch

Daniel Rösch

Funktion: Leiter Investment Center

Bei der DC Bank seit: 2025

Familie: Verheiratet, zwei Töchter

Hobbies: Trailrunning, Berglauf

Wohnort: Solothurn

Lebensmotto: Suche in jeder Herausforderung das Positive

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Daniel Rösch

Funktion: Leiter Investment Center

Bei der DC Bank seit: 2025

Familie: Verheiratet, zwei Töchter

Hobbies: Trailrunning, Berglauf

Wohnort: Solothurn

Lebensmotto: Suche in jeder Herausforderung das Positive

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Dieser Blogartikel dient ausschliesslich zur Information. Es ist weder Angebot noch Aufforderung für den Kauf oder Verkauf von Produkten. Für Richtigkeit und Vollständigkeit wird keine Gewähr übernommen.

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