1. Weshalb die DC Bank?
Ich wollte etwas bewegen. Hier konnte ich vom ersten Tag an gestalten, statt nur darüber zu sprechen. In einem grossen Finanzinstitut sind die Wege lang, vielschichtig und träge. Bei der DC Bank hingegen lässt sich zeitnah entscheiden, wohin die Reise führt – mit welchem Geschäftsmodell, mit welchen Menschen, an welchem Standort.
2. Fünfzehn Jahre in drei Worten?
Intensiv, lehrreich, schneller als gedacht.
3. Deine Botschaft an dein Ich von 2011?
Bleib gelassen. Vieles kommt anders, doch selten schlechter als befürchtet.
4. Was würdest Du anders machen?
Manche Entscheidungen etwas früher treffen. Klarheit ist oft wertvoller als Perfektion.
5. Bargeld oder Karte?
Digital bezahlen, analog denken.
6. Grösster Vorteil und grösster Nachteil als Vorsitzender der Geschäftsleitung?
Der Vorteil liegt im aktiven Gestalten und Entscheiden. Der Nachteil besteht darin, nie ganz abschalten zu können und es im Grunde auch nicht zu wollen. Die besten Ideen kommen oft unter der Dusche, am Wochenende oder in den Ferien. Ich habe deshalb stets einen kleinen Block neben dem Bett, denn kaum etwas ärgert mich mehr als ein guter Gedanke, der am nächsten Morgen verloren ist.
7. Was wird über dich getuschelt?
Dass ich gern hinterfrage und selten beim ersten Ja stehen bleibe. Und dass ich meine Vorliebe für Ordnung und Design nicht ganz verbergen kann.
«Die besten Ideen kommen oft unter der Dusche, am Wochenende oder in den Ferien.»
Sacha Ammann, Vorsitzender der Geschäftsleitung
8. Welchen Beruf hättest du ohne das Banking ergriffen?
Früher hätte ich Koch gesagt, heute Architekt.
9. Was weiss vermutlich niemand über dich?
Dass bei mir fast immer Musik läuft, obwohl ich kein einziges Instrument spiele. Mein Geschmack ist ein bunter Mix: von Rock über Chillout bis zu Schlager und gelegentlich sogar Klassik.
10. Woran denkst du vor dem Einschlafen?
Was heute gut war und morgen noch besser werden kann, ganz im Sinne von Kaizen. Weshalb YB das Spiel erneut dominiert, aber nicht gewonnen hat. Wie stolz ich auf meine Töchter bin. Und ganz pragmatisch: ob die Haustüre verschlossen ist und die Tiere genug zu trinken haben.
11. Der beste Rat, den du erhalten hast?
Bleib ruhig, besonders dann, wenn andere es nicht sind.
12. Was hast Du zuletzt Neues gelernt?
Dass «einfach» die anspruchsvollste Form von gut ist.
13. Welches Lied beschreibt diese fünfzehn Jahre?
«Nothing Else Matters» von Metallica. Ich habe versucht, die DC Bank so zu führen, als wäre sie mein eigenes Unternehmen. Darum steckt viel Herzblut in der DC Bank drin, und manches im Leben habe ich dieser Aufgabe untergeordnet.
14. Deine ersten Handgriffe nach dem Aufwachen?
Mindestens dreimal die Snooze-Taste drücken. Danach mache ich gewissenhaft das Bett, gönne mir eine muntermachende Dusche und einen feinen Espresso.
15. Welcher Gegenstand auf deinem Schreibtisch ist unantastbar?
Mein Tintenroller von Caran d’Ache. Er begleitet mich seit vielen Jahren – mit ihm habe ich so manche Verträge unterzeichnet.
Danke für das Interview, lieber Sacha!
Steckbrief
Sacha Ammann
Funktion: Vorsitzender der Geschäftsleitung
Bei der DC Bank seit: 1. Juli 2011
Wohnhaft in: Wichtrach, der «Côte d’Azur des Aaretals»
Familie: Verheiratet, zwei Töchter, zwei Katzen, zwei Zwergkaninchen
Motto: «Einfachheit ist die höchste Form der Raffinesse» (Steve Jobs)
Sacha Ammann
Funktion: Vorsitzender der Geschäftsleitung
Bei der DC Bank seit: 1. Juli 2011
Wohnhaft in: Wichtrach, der «Côte d’Azur des Aaretals»
Familie: Verheiratet, zwei Töchter, zwei Katzen, zwei Zwergkaninchen
Motto: «Einfachheit ist die höchste Form der Raffinesse» (Steve Jobs)
Disclaimer
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